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„Erklär mir Schönstatt“ ist ein Satz, den man in letzter Zeit immer öfter hört. Wie ein Aufruf klingt er, wie eine Aufforderung mitzumachen. Das ist toll und überrascht, denn da hat sich etwas herum gesprochen, was es eigentlich noch gar nicht gibt. Na ja, so ganz richtig ist das auch nicht. Aber fangen wir doch vorne an …
In der Vorbereitung der Jahreskonferenz der SMJ Deutschland wird viel überlegt und diskutiert. Was macht unsere Jugendarbeit aus und wo wollen wir hin? Welche Aspekte sind wichtig für die Zukunft? Dann sprechen wir über Themen wie „Glaube im Alltag“ und „Schönstatt in der Öffentlichkeit“. Der Wunsch sich Schönstatt ganz neu und noch stärker bewusst zu werden paart sich mit dem in den Säulen der SMJ verankerten Wort „Apostelsein“ und plötzlich liegt da eine Idee auf dem Tisch, die klingt, als könnte man etwas daraus machen. Und dann machen wir das, was man mit kleinen frischen Ideen so macht wie mit Samenkörnern für schöne Blumen: Man steckt sie vorsichtig in die Erde und schaut, ob sie sich dort wohl fühlen.
Die Vorbereitung der Jahreskonferenz war im Oktober 2006, die Erde für das Ideen-Körnchen war die Jahreskonferenz am Ende des Jahres. Ach so, das wäre hier jetzt fast untergegangen: Die Idee war, Schönstatt zu erklären. Nicht in einem dicken Buch, sondern auf eleganten Karten in der Größe eines Briefumschlags. Für wen? Für alle, die entdecken wollen, was Schönstatt eigentlich heißt. Für dich, für mich, für Gruppenstunden und Treffen, für Freunde, zum Sammeln, zum Aufhängen, zum Verschenken, zum Auslegen.
Zurück zu der Erde, dem Samenkörnchen und den schönen Blumen. Die Idee ist auf der Jahreskonferenz vorgestellt worden und aufgegangen. Nicht annähernd so langsam wie eine schöne Blume, sondern eher wie eine Sektflasche, die sich freut, endlich ihren Korken loszuwerden. Auch schön.
Ist dir was aufgefallen? Korken von Sektflaschen gehen in die Flasche nicht mehr rein – aber wer will das schon? Wir nicht und deshalb haben wir ausgepackt, was raus wollte und ErklärMirSchönstatt zum Projekt gemacht. Anfang Mai hat ein Team der SMJ diesem Projekt den Startschuss gegeben und beschlossen, es zu einer Initiative der ganzen Schönstattjugend zu machen. Wir wollen mit großer Entdeckerlust Schönstatt in 18 Worten neu formulieren. 18 Karten sollen entstehen, die jeweils einen Aspekt Schönstatts in Wort und Bild erklären. Mit jungen Texten und frischem Design. Schönstatt so auf die Spur zu kommen, ist keine Aufgabe für zwei Leute, sondern eine fantastische Herausforderung für alle! In einer ersten Entwicklungsphase wollen wir hören, was du zu sagen hast. Wir wollen wissen, was du denkst und wie du (dein) Schönstatt siehst! Beim Jugendfest in München vom 8. bis 10. Juni stellen wir die Initiative erstmals öffentlich vor und tummeln uns ab diesem Termin auch im Internet unter ErklaerMirSchoenstatt.de.
Und dann sind wir eigentlich wieder da, wo wir am Anfang schon waren. Bei einem Satz, der wie ein Aufruf klingt und auch einer sein soll. Bei Worten, die auffordern ins Gespräch zu kommen. Deshalb beginnen wir unsere Gespräche ab sofort mit „Erklär mir Schönstatt!“ und sind gespannt was, es zu sagen gibt!
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