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Am Wochenende vom 1. bis 3. Juni 2007 fand in Heiligenstadt ein seltsames Treffen statt. Fünf Jungen waren mit fünf Vätern in fünf Zelten untergebracht. Pater Busse leitete die gelungene Veranstaltung. Am Freitag kamen alle pünktlich zum Abendbrotessen an, bis auf Familie Hesse, die erst vor der Kennenlernrunde kam. Dort sollte jeder Vater seinen Sohn vorstellen und jeder Sohn seinen Vater. Wir sangen ein paar Liedchen und die Väter unterhielten sich über alles Mögliche. Dann kam das Abendgebet und dann ging es in die Zelte.
Am nächsten Morgen trafen wir uns alle beim Frühstück. Danach ging es an die Arbeit! Wir schleppten erstmal alle Gasbetonsteine nach unten. Dann baute jeder eine Figur, die irgendwas mit Beziehung zu tun haben sollte (mit etwas Fantasie könnte man da sicherlich fast jede Figur machen). Es entstanden eine Krippe, ein Hase, zwei zugewandte Köpfe, etwas wie eine Gedenktafel und etwas sehr Kompliziertes: eine Person, die von einer Mauer springt und eine andere, die sie auffängt. Die Figuren nahm später jeder mit nach Hause. Als die Figuren fertig waren, gab es auch schon Mittagessen.
Danach ging es um die Geschicklichkeit! Jedes Team (Vater-Sohn-Paar) musste von Station zu Station gehen. Da gab es
Wasserheber: Man musste einen Becher mit Wasser, der auf einem Brettchen stand, welches an vier Schnüren festgemacht war, zu zweit hochziehen. Jeder musste zwei Schnüre auf seine Finger aufwickeln. Sobald einer zu schnell gezogen hatte, fiel der Becher runter!
Aschenputtel: Dabei musste man die Erbsen mit einem Trinkhalm ansaugen und in ein anderes Gefäß bringen. Das Problem war, dass einige Erbsen zu klein waren und sie sich im Strohhalm verklemmten. Dann musste man erstmal stark pusten!
Schubkarrenrennen: Die Söhne saßen in der Schubkarre und die Väter mussten schieben. Nur, die eine Schubkarre war größer und schwerer als die andere!
Turmbau: Jedes Team baute aus 1cm großen Holzwürfeln einen möglichst hohen Turm. Draußen im Wind auf dem schiefen, wackelnden Tisch besonders einfach!
Blinder Ingenieur: Jeder musste mit verbunden Augen die richtigen Teile für zwei gleiche Türme finden und übereinander bauen.
Ringe drücken: Es war das Ziel, möglichst oft, eine Minute lang, einen Gummiring zusammenzudrücken. Das war gar nicht so einfach wie es sich anhört!
Danach waren die Väter bei Pater Busse, der einen Vortrag hielt. Die Söhne bereiteten sich auf das Vater-Sohn-Gespräch vor. Danach spielten wir Wikinger, wobei man mit Stöcken versuchen muss, die gegnerischen Wikinger (Holztürme) umzuwerfen. Oder wir erfanden auch noch ein neues Spiel: Einer saß auf der Schaukel und ein anderer versuchte, einen Ball auf seine Füße zu werfen, so dass er den Ball wegschießen konnte. Nur, der Ball rollte ständig den Hang runter, der hinter der Schaukel ist.
Nach dem Grillen machten wir in der Runde weiter. Dort erzählten die Väter, wann, wo und wie ihnen Gott wichtig war. Dann gingen wir zur Nachtwanderung los. Als wir das erste Spiel spielten (so was Ähnliches wie Fangen), legten sich alle lang. Denn wir spielten an einem Hang und das Gras war nass! Dann gingen wir weiter. Als wir den Wald erreichten, hatten alle schon lange nasse Füße. Dort wurde von Christoph und Christof eine angebliche „transzendente Übertragung“ gemacht. Es lagen neun Bierdeckel auf dem Boden und Christof konnte sagen, welchen wir gewählt hatten, obwohl er im Wald war.
Als wir in den Wald gingen, war dort Absperrung, wie bei einem Tatort! Und überall lagen Bierdeckel herum. Diese sollten wir einsammeln. Danach gingen wir der Bierdeckelspur nach und kamen nach einigem Zick-Zack-Laufen wieder aus dem Wald heraus. Da wurde dann eine Gruselgeschichte erzählt und es ging wieder zurück ins Kleine Paradies. Immer mit Bierdeckeln als Wegweiser (am nächsten Tag wurden nur noch mal mindestens sieben Bierdeckel gefunden.). Danach ging es wieder in die Zelte.
Am nächsten Morgen begann es wieder mit dem Frühstück. Danach fand das Vater-Sohn-Gespräch statt. Dann gab es schon bald Mittagessen. Die Zettel mit den Vereinbarungen des Vater-Sohn-Gesprächs lagen während des Gottesdienstes auf dem Altar. Die Väter gingen dann noch zu einer Art Auswertung. Und die Söhne begannen schon, die Zelte abzubauen. Dann wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und alle fuhren wieder nach Hause!
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