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Sterntreffen – ein Seebär erinnert sich
Halb acht (früher oder später) aufstehen, Morgengebet, frühstücken. Dann war’s neune. Nur noch ne halbe Stunde. Was könnten wir noch machen, was hatten wir vergessen. Um viertel zehn kamen die ersten, bis um 9.30 waren fast alle da. Dann: Franz als Kapitän betritt den Saal, das Lachen der Kleinen verstummt nach wenigen Sekunden, denn dieser Ansprache des Kapitäns hatten die “Kleinen” nichts entgegenzusetzen. Nachdem Franz seine imposante Ansprache verklungen war, teilten wir die Jungs in vier fast gleich große Gruppen ein.
Dann begann der Test. Franz begann mit dem “Theorieteil”. „Wer keine Ahnung hat, braucht erst gar nicht auf Deck zu kommen“. Fragen, wie: Was ist Steuerbord, Bug, Kompass und Sterne, und natürlich Smutje und Kombüse durften nicht fehlen. Die Gruppe, die als erste die richtige Lösung reingerufen hatte, bekam nen Punkt.
Zweiter Teil: Auch ein Schiff muss geputzt werden. Einer auf die Decke und die anderen a la “vier Mann, vier Ecken” und den Parcour ablaufen, -”wischen”, … Die Zeit wurde gestoppt und aufgeschrieben, sowie die Qualität des “Putzens” (ist der auf der Decke auch immer auf der Decke geblieben oder runtergefallen).
Dritter Teil: Wie schnell kommt man den Mast hoch und wieder runter. Parcour ablaufen: über die Bank springen, Netz der Rutsche hoch und Rutsche runter, dann zurück laufen. Zeitbewertung und noch was, was ich nicht weiß, weil ich dann meine Station vorbereitet hatte, Josef müsste es noch wissen.
Vierter Teil: Wenn das Schiff voll Wasser läuft … Ein ZL-Topf voll Wasser soll mit Bechern entleert werden und das Wasser in nen anderem Topf gebracht werden. Bewertet wurde, wie viel Wasser verschütt ging und wie nass die Jungs wurden. Zeit war eher zweitrangig (das Wasser soll im Ozean landen und nicht auf dem Schiff).
Fünfter und letzter Teil: Anker einholen. Ein Auto wurde mit nem Seil hin und her geschoben. Zeit und Teamgeist wurden bewertet.
Letztendlich gabs noch ne Überraschung, und zwar für die Helfer. Alle Gruppen hatte dieselbe Punktzahl von 13 Punkten erreicht. Alle hatten bestanden, besser kanns nicht sein. Danach gabs Mittagessen, in der Mittagspause gabs ne Führung durch die Klause, typisches Jungs-gegen-Helfer-Spiel und Brettspiele.
Zur Messe kamen dann auch die Eltern, es wurden Schiffchen mit Fürbitten gefaltet und Wünsche in Flaschen verkorkt (nicht an verkorkst denken).
Anschließend Diaschau [mit Dias vom Zeltlager im Sommer; Anm. d. R.] mit Kaffe und Kuchen. Das wars auch schon (von meiner Sicht aus).
Anm. d. R.: Das Sterntreffen fand statt am 3. Dezember im Kleinen Paradies in Heiligenstadt. Es stand unter dem Motto „Lichtet den Anker, setzt die Segel“. Eingeladen waren die Teilnehmer des Thalwendener Zeltlagers im Sommer.
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