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Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder in den Zug gesetzt und sind in die Schweiz auf 2000m hoch gefahren. Diesmal waren es 10 Teilnehmer (Markus, Josef, Johannes, Jonathan, Phillip, Kilian, Christoph, Christof, Lorenz, Hermann) und 3 Helfer (Hans-Martin, Jörg, Stephan). Nach einer langen und anstrengenden Zugfahrt gab es oben erstmal Abendbrot und eine erste Einweisung zum Verhalten in der Hütte. Am Abend war dann freie Spielerunde und ab 24 Uhr hatten wir dann auch ein Geburtstagskind: Johannes. Für alle die, die noch wach waren, gab es sogar eine Flasche Bier oder Radler.
Am Nächsten Tag gab es eine kleine Wanderung zum Einlaufen bis hoch zum Kreuz auf dem Grat. Oben angekommen hielt Hans-Martin eine Gruppenstunde zum Thema Beten. Am Nachmittag gab es wieder Gelegenheit zum Spielen und eine kleine Einführung zu Pater Franz Reinisch, im Bezug auf die kleine Reinischnacht auf der Alp. Ebenso wurde auch beim Abendgebet auf Franz Reinischs Entscheidung eingegangen. Nach dem Abendgebet war jeder eingeladen, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen, die ihn gerade beschäftigen, und eines dieser Themen aufzuschreiben, über welches später noch diskutiert werden soll. Eine Bedingung war, dass man sich nicht unterhält. In der Nacht wurden wir um 4.30 Uhr geweckt und haben dann zusammen eine Andacht im Gedenken an Franz Reinisch gehalten.
Am Montag konnte, wer wollte, eine kleine Runde gehen, wer nicht wollte konnte spielen, malen oder schlafen. Beim Abendgebet wurden dann die Themen für die Diskussionsrunde am Mittwoch gesammelt.
Am Dienstag haben wir die Königswanderung in Angriff genommen. Es haben sich bis auf Kilian und Johannes alle auf den Weg gemacht den 2971,8m hohen Piz Kurvert zu besteigen. Leider mussten Markus und Christoph aufgrund von Markus’ Blasen vorzeitig umkehren. Der Rest erreichte mit großer Anstrengung den Gipfel und mit noch größerer Anstrengung kamen sie auch wieder zurück zur Alp.
Am Mittwoch haben wir über die Themen vom Montag diskutiert. Leider konnten nur 3 Themen besprochen werden.
Am Donnerstag sind wir zum Abschluss auf den Piz Toiza gewandert.
Am Freitag haben wir die restlichen Themen in Form eines Schriftgesprächs diskutiert. Anschließend haben wir unsere Sachen gepackt, die Hütte aufgeräumt und wer wollte, konnte sich noch mal mit einem Helfer unter vier Augen unterhalten. Am Abend war dann Abschlussgottesdienst mit Pater Schawalder und anschließend eine gemütliche Abendrunde mit Käsefondue. Hans-Martin musste aufgrund einer verlorenen Wette über jeden ein Stanzel (kurzer Vierzeiler) dichten, daraus ergab sich dann, dass den ganzen Abend über alle immer wieder Stanzel gesungen haben. Bis Pater Schawalder um 11.30 Uhr sagte: Es ist Nachtruhe. Dann mussten wir uns halt schlafen legen.
Am Samstag war großes Aufbrechen. Die eine Hälfte fuhr zurück nach Thalwenden, die andere Hälfte fuhr weiter zum Schönstatt-Summer.
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