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Treffen der Clans - genau dazu fanden sich im Sommer 30 Jungen im Wiesenthal ein und hatten viel Spaß
Hoch oben in den Bergen der Highlands lebt das stolze Volk der Schotten.
Bekannt für Ihren Mut und Ihr fröhliches Leben haben sie dort ein Versteck vor den feindlichen Engländern gefunden.
„Doch nun ist die Zeit reif, dass wir uns wehren“, sagte der Clan-Häuptling Bernhard. „Wir werden nicht länger mit ansehen, wie die Engländer unser geliebtes schottisches Reich ausrauben. Darum ruft alle mutigen Männer zum Treffen der Clans nach Thalwenden ins Wiesental“.
Schnell verbreitete sich die Nachricht weit übers Land. Viele junge Schotten und stolze Männer packten ihre Sachen und durchquerten Wälder und Wiesen, um ein großes Lager zu errichten. Zur Begrüßung hörte man Worte wie Madainn mhath (Guten Morgen) oder De tha dol? (Was machst du so?).
Zurückgezogen im Wiesental, mitten in den schottischen Highlands, besannen sich die Krieger auf Ihre schottischen Wurzeln. Zelte wurden allerorts aufgeschlagen, kunstvolle Bauten für Ablagen und anderes nützliches errichtet als auch Stonehenge. Ihr Heiligtum, dem Ort wo sich Himmel und Erde berühren.
Und wie die Kilts, die Schottenröcke, sich in Farbe und Karos unterschieden, so konnte man an den einzelnen Gruppenzelten Namen wie Mc Givers, Mc Greats, Mc Blacks vom Lagerweg als auch die Haggisse des Waldes und Feldes lesen.
Um im gemeinsamen Lager besser zusammenleben zu können, wurden aus den eigenen Reihen mutige und unerschrockene Krieger als auch witzige und kreative wie kluge und einsichtige Köpfe gesucht, die sich zur Wahl stellten um Ämter zu übernehmen, die ein geordnetes Lagerleben garantieren sollten.
Pascal der Clan-Bürgermeister setze auf den Mut und die Stärke seiner schottischen Kameraden und rief sie zum gemeinsamen Kampf gegenüber den Engländern auf.
Um die Besatzer besser ausspionieren zu können, machten sich die Clans in die Highlands auf, um während Ihres Haiks die Engländer zu suchen und manche kniffligen Aufgaben zu lösen.
Doch kam mehr und mehr Freude in die schottischen Reihen als die Olympiade mit recht wilden und kräftezehrenden Stationen das Lagerleben einmal mehr auf den Kopf stellte. Der Clan-Häuptling ließ zu Beginn der Highland-Games verlauten: „Wir Schotten setzen auf Mut, Ehre und Entschlossenheit! Deshalb kämpft fair und mit Taktik um die besten Plätze“.
Manch ein Krieger musste sich die Worte ins Herz geschrieben haben, denn im Abendgebet konnte man aus vielen Kehlen das Wort: Danke, laut hören sagen.
Zur Entspannung und auch zur Reinigung der strapazierten Körper eroberten die Krieger am nachfolgenden Tag das Badeparadies Eiswiese und stellten einen neuen Rekord auf der großartigen Wasserrutsche auf. Dem Triumph über die erbrachte Leistung folgte ein weiterer toller Abend mit Lagerfeuer und der spannenden Fortsetzung der Lagergeschichte.
Damit die jungen Schotten es sich nach ihren Wünschen und Ideen einmal gut gehen lassen konnten, wurde ein Tag nur durch die Jungs gestaltet. Schon hier darf gesagt werden, dass die Spannung zum Fußball Jungs gegen Leiter sich gegen Nachmittag hin ins unermessliche steigerte. Jedoch mit dem so üblichen Regen in den Highlands zu kühleren Temperaturen und damit auch bei den Kriegern verhalf. Dass die Partie sich zugunsten der Leiter entschieden hatte, machte der Stimmung im Clan keinen Abbruch. Vielmehr freute man sich auf den gemeinsamen Pilgermarsch der sie zum Kleinen Paradies noch hinführen sollte.
Gut ausgeruht, mit dem Pilgerstab in der Hand zogen die Schotten, wie der Apostel Paulus, ins Land hinaus und verkündeten allen die sie sahen die Botschaft der Freude, der Gemeinschaft und der Christusnachfolge.
Noch am gleichen Abend konnten die Clans Christus ganz für sich begegnen und ihm näher kommen. Die Nachtanbetung im Stonehenge, der Lagerkapelle, öffnete ihnen den Blick auf den kommenden Tag wo sie das Liebesbündnis, d.h. das Bündnis untereinander, mit Gott, ja der Gottesmutter schlissen bzw. erneuern konnten. Zu dem wurden die Einzelkaros jedes Kriegers zu einem großen Tuch zusammengenäht. Mit jedem Karostück wurde die große Gemeinschaft der Schotten immer deutlicher und das Miteinander war buchstäblich zum Anfassen da.
Das gemeinsame Gebet zum Liebesbündnis vollendete im Gottesdienst mit Pater Busse das Gefühl ein schottisches Volk zu sein. So ausgerüstet und als eine Gemeinschaft ging die Feier in ein grandioses Abendessen über. Sowohl den jungen Schotten als auch allen anderen mundeten die Speisen und Getränke vorzüglich. Wie es sich für ehrbare Schotten gehört, dankte der Clan-Häuptling Bernhard seinem Clan und allen Gästen für das tolle Gelingen dieses Tages.
Um dem Treffen der Clans noch etwas typisches mitzugeben, entschied sich der Himmel statt Sonne den so typischen schottischen Regen zu schicken.
Mit Taktik und Überlegung wurden die Zelte neu gespannt, Gräben verbessert und manch neue Plane aufgespannt. Diese Unerschrockenheit und dem Trotzen gegenüber dem Wetter zeichnet einen echten Schotten aus und so schickte Petrus zum Abschlussabend doch wirklich noch einmal Sonnenschein. Gemeinsam mit dem großen Lagerfeuer wurde es allen noch einmal so richtig heiß und der Funke der Begeisterung sprang von einem Krieger zum anderen über.
So wie sich das Treffen der Clans ins Land verbreitet hatte, so ging es auch wieder zu Ende, aber mit einem Unterschied. Wir sind Schotten die zu einer guten Gemeinschaft gewachsen sind und noch viele Abenteuer bestehen werden.
Ganz nach dem Motto: Verwurzelt leben – den Menschen bewegen.
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