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An diesem Wochenende wurde wieder einmal viel geschafft, doch war das wirklich ein Fight Club Wochenende oder doch irgendwas anderes?
Das nunmehr 12.- oder waren das schon mehr?- Treffen des FightClubs, war- wie sollte es auch anders sein- spektakulär. Rainer, Christof und Ludwig waren am Donnerstagabend zwar eine ganze Weile alleine in der Klause, die anderen trudelten jedoch im Verlaufe des Abends ein. Viel hatten wir uns vorgenommen für dieses erste Maiwochenende und etliches wurde auch erledigt.
Aber es sollte auch noch etwas dazwischen kommen. So stellte sich heraus, dass aus dem anfänglichen „helfen“ beim Vater-Sohn-Wochenende, das zeitgleich stattfand, schon bald ein Vollzeiteinsatz werden sollte.
Erst einmal stürzten wir uns voller Tatendrang auf das leere Zimmer. Es wurde Laminat verlegt, gesägt, geschraubt, geschliffen, Bretter vor den Kopf gehalten und letztendlich standen zwei robuste hochmoderne Doppelbetten in der Ex-Rumpelkammer. Wie bereits angedeutet mussten wir unseren Zeitplan stark beschneiden, um auf den letzten Drücker noch den Essensplan und die Einkäufe für die Jungs und Männer des Vater-Sohn-Wochenendes zu organisieren. Und wie dreizehnjährige Jungs so sind, wollte auch noch eine Nachtwanderung unternommen werden. Die fiel übrigens äußerst spaßig für die aus, die –wie ich- zu denen gehörten, die erschrecken sollten. Lebensechte Tierimitationen ließen selbst den weitgereisten Bernhard Staffa(als Aufpasser für die Kleinen dabei) das Mark in den Knochen gefrieren, als plötzlich eine schwarze Gestalt grunzend aus dem Unterholz direkt vor seiner Nase sprang. Das dabei entstandene Bild spricht für sich. Dieser Freitag klang in gemütlicher Runde bei einem guten Film aus.
Weiter ging es in aller Herrgottsfrühe am Samstag. Das Bad wartete auf uns. Und mit ihm die noch nicht verflieste Wand. Die Axt im Hause erspart den Zimmermann, heißt es, und da wir beides, Axt und Zimmermann, parat hatten, wurde das Bad nun endlich von den fachkundigen Händen Christofs fertiggestellt. Die großen Baustellen in der Klause sind somit abgehakt. Allerdings hatten wir uns für den Nachmittag auch noch vorgenommen, auf Sponsorensuche für das Jugendfest zu gehen. Diese fiel zwar nicht ganz so aus, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wenigstens der eine oder andere Betrieb erklärte sich bereit, uns zu unterstützen.
Viel Zeit für FightClub selbst blieb an diesem Wochenende zwar nicht, jedoch haben wir viele wichtige Aufgaben rund um die Klause erledigt, Bernhard hat an einem Vortrag für sein Studium gearbeitet, das Vater-Sohn-Wochenende betreut und mit Franz zusammen hatte ich eine Menge Spaß, die Abrechnung und den BDKJ-Antrag zu stellen.
Insgesamt wieder einmal ein gelungenes Wochenende, wenn auch manches anders kam und wir nicht sehr viel Zeit für uns als Kreis hatten. Beim nächsten Mal wird auf jeden Fall hundert Prozent FightClub und nichts anderes auf dem Programm stehen. Bis dahin allen eine schöne Sommerzeit in den Zeltlagern oder anderswo.
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