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Sie ist sechs Meter lang und 1,5 Meter breit. Sie verdrängt mit ihrer schlanken Erscheinung weniger als zehn Kubikmeter Wasser. Sie wird in diesem Jahr 30. Sie ist eigentlich eine Gondel (Fabrikat laut Papieren) und die »Königin vom Breitlingsee«.
12. Tag: Samstag, 4.Juli 2009 – Independance Day: 8:15 Uhr Aufbruch – 8:25 Uhr Johannes wird abgeholt – 8:30 Uhr geliehener Bootsanhänger (Sechs-Meter-Doppelachser) wird geholt –9 Uhr wieder in Pratau, Stephan Glaser kommt – 10 Uhr Miriam ist aufgeladen, Erinnerungsfotos sind gemacht, das Gespann ist startklar und das Team eingestiegen – es geht endlich wieder los Richtung Kirchmöser!
Nach einer problemlosen Fahrt mit 80-90 km/h maximaler Geschwindigkeit kamen wir an. Oswin besorgte den Schrankenschlüssel für den Uferweg und meldete uns bei Markus Kriesel an. Olli und Jo gingen zu Häusers und holten die Strandhaken für Miriam. Es war genau 12 Uhr – HIGH NOON – als Miriam sanft ins Wasser glitt …
… und nicht unterging! Das Boot war dicht! Wir machten sie fest und öffneten die mitgebrachte Flasche Sekt. Es war nun vorbei. Sie lag im Wasser und wir freuten uns bei strahlendem Sonnenschein, daß das »Miriam-Projekt« tatsächlich nach 65 Tagen nun beendet war – und zwar mit…
HAPPY END !
P.S.: Das Miriam-Projekt hat insgesamt bisher € 801,45 gekostet (Unkosten für Holz, Lack, Schleif- und Streichmaterial, Transportkosten …). Hinzu kommen noch ca. € 200,- für die Sanierung der Bootsmotoren laut letzten Hochrechnungen. Möglich wurde das alles nur durch die vielen Helfer, die im Einzelnen in dieser kleinen Geschichte erwähnt wurden, die viel Zeit, Schweiß und Geduld aufgebracht haben – herzlichen Dank! Aber viele andere haben sich mit ihren Spenden auch mit dem Projekt verbunden. Insgesamt wurden € 855,- gespendet. Vielen Dank allen Spendern (Pater Berhard Schneider, Ludwig Hildebrand, Martin Marx, Jonathan Hesse, Christian Hirte, Fam. Hupe, Fam. Christian Hesse, Sebastian Haase, Rainer Hunold, Christoph Nette, Fam. Döring, Thomas Keitzl, Fam. Markus Rosenthal, Tassilo Henkel). Es war für mich die ganzen 65 Tage eine wahre Freude, wie viele sich mit dem »Miriam-Projekt« und somit dem Reinisch-Treff und allen Kirchmöser-Unternehmungen der SMJ Regio Wegweiser verbunden fühlen. Fast jeden Tag kam eine neue Mail, ein neuer Anruf, ein Besuch. Abschließend will ich noch speziellen Dank sagen: zum einen an Lorenz Tasch, der die Spenden koordiniert hat und mich immer auf dem Laufenden hielt und, last but not least: meinen Eltern und Stephan mit Frau und Schwägerin, die alle trotz der Hausbaustelle immer mit helfender Hand und viel Geduld dabei waren und den ganzen Dreck und Lärm in der Zeit ertragen haben. Stellt sich jetzt nur noch die Frage …
… und was machen wir nächstes Jahr?
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