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Aufbruch – Zeichen setzen!

„Glaube spielt in meinem Leben eine ganz große Rolle. Das ist für mich die Basis des Lebens, die Basis meines Handelns und die fundamentale Quelle, die mir Kraft und Energie gibt, viele Dinge machen zu können. Glaube war bei uns zu Hause etwas Ungezwungenes, etwas was zum täglichen Leben gehörte. (…) Es wurde gebetet und keiner hat jemals die Frage gestellt, sollen wir heute beten oder nicht. (…) Nur die Kirchenbesuche am Sonntag waren ein Problem, weil ich mit zwölf Jahren als Schiedsrichter unterwegs war und zwei Jahre parallel selbst noch Fußball gespielt habe. Deshalb bin ich dann am Samstag in die Vorabendmesse um halb sieben. Kirche und Glaube gab es für mich schon vor der Schiedsrichterei. (…) Religion hat für mich auch eng verknüpft etwas mit Nächstenliebe zu tun. Das ist sie bis heute geblieben."

“Ich denke, dass das viel zu wenige Menschen wissen oder glauben. Warum muss ich weite Reisen unternehmen, um einen Ort der Ruhe und Abgeschiedenheit zu finden, dabei steht die nächste Kirche doch quasi um die Ecke. Kirche ist für mich kein Ort oder keine Institution, die alles vorgibt, wo ich allem Wort für Wort folgen muss. (…) Nun gibt es sicher viele, die sagen, der Merk ist altmodisch. Für Werte einstehen ist modern! (…)

Ich gebe zu, dass ich bei den Predigten nicht immer ganz zugehört habe, sondern meine eigenen Gedanken hatte. (…) Aber meinen persönlichen Ansatz habe ich in der eigenen Besinnung immer gefunden. Es waren die Einzelgeschichten, die mich bewegt haben. (…) Die Bibel ist ein tolles Buch. Und dort habe ich schnell meine Lieblingsstelle, das Gleichnis vom Sämann gefunden, mit dem ich mich identifizieren konnte. Der Sämann nimmt seine Saat, will sie ausbringen, etwas anpflanzen, er hat ein Ziel, will Erfolg haben. So bestellt er alle Böden, steinigen, sandigen Boden, auf dem dann die Dornen drüber wachsen, als die Saat aufgeht. Mit einem Wort, er ist erfolglos, aber er gibt nie auf. Er sät so lange, bis er fruchtbaren Boden findet , bis alles passt und seine Saat sich vermehrt. Zehnfach, hunderterfach, millionenfach. Er gibt nie auf und sagt, daran glaube ich, dafür kämpfe ich. Darin finde ich mich mit meinem Leben wieder. Verschiedene Felder des Lebens zu beackern, verschiedene Spielfelder im Fußball zu beackern – und das ist ein Doppelpass zu diesem Gleichnis – diesen Kampf gegen Windmühlen, gegen Subjektivität im Fußball anzunehmen, nie zu verzweifeln. Auf der einen Seite geht es darum, Erfolg zu haben, aber vor allem auch darum, deutlich zu machen, ich möchte mit dieser Aufgabe etwas vermitteln. (…)Heute habe ich das Gefühl, dass Menschen heute wieder für Dinge wie Gemeinschaftsgefühl, Zusammenhalt, Teamgedanke empfänglicher sind. (…) Man darf sich den Wirren der Umgebung, wie es der Sämann auch gemacht hat, nicht hingeben, sondern sagen, ich mache weiter, man muss zuversichtlich sein und sagen, meine Saat wird auf den richtigen Boden treffen und aufgehen.“

(Dr. Markus Merk, Bewegend, Merk & More, S.146 ff.)

Aufbruch – Zeichen setzen!

Du und Ich als ein Team, als eine Mannschaft!

Von Jungs für Jungs, von Mann zu Mann alles ausprobieren, entdecken und gemeinsam anpacken, was das Spiel des Lebens jungengemäß lebenswert macht.

Wir begleiten als Schönstatt-Mannesjugend alle in ihren Höhen und Tiefen, schauen das jeder gut in Form ist, sich stets gut vorbereitet und nicht auf der Ersatzbank Platz nimmt.

Wir werden Mitreden und Mitmachen in Gesellschaft, Kirche und Politik.

Wenn wir Aufbrechen, Seite an Seite, mit der gegnerischen Mannschaft und es heißt, jeder gegen jeden.

Zwei Teams – beide ein Ziel: den Sieg.

Dann liegt es an Dir und Mir Zeichen zu setzen.

Wir beweisen, dass wir tatkräftige und zupackende Jugendliche sind, die, wie der Sämann, nie aufgeben, die ihr Leben und ihre Zukunft in der SMJ in den Griff bekommen.

Wir sind als Team an Leistung und Aufstieg interessiert, um unsere Ziele durchzusetzen.

Aufbruch – Zeichen setzen! – sagt uns, die Säulen als Leitlinien, für unsere Trainingseinheiten im Alltag, nicht nur anzuschauen, sondern als Programm herzunehmen, damit wir uns daraus als ein Team die Pässe zuspielen und gemeinsam nach vorne stürmen.

Unser Aufbruch 2011 muss uns und dem Gegenüber signalisieren, die haben was, was wir nicht haben, also sollen sie es uns zeigen, damit auch wir davon profitieren können.

Entscheidungen treffen, Orientierung geben, Wege weisen, Herausforderungen annehmen, Situationen einschätzen, Ziele vorgeben und das alles im Bruchteil von Sekunden zu entscheiden, dass wird 2011 Zeichen setzen.

Nicht nur für den Einzelnen, sondern für die gesamte Mannschaft.

Wir wissen als Mannesjugend, dass in unserem Team alle ihren Platz haben.

Aufbruch – Zeichen setzen!

Du und Ich als ein Team, als eine Mannschaft!

Der Anpfiff ist erfolgt!

immer auf Ballhöhe

Rainer M. Gotter


Autor: Rainer M. Gotter
Rubrik: life » report
Eingestellt am 8. Januar 2011
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