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Im großen Jubiläumsjahr der heilige Elisabeth von Thüringen lud die Gemeinschaft der Schönstätter Diakone zu einer Wallfahrt nach Eisenach ein. Auch die Mannesjugend gestaltete mit.
Vom 27. bis 29. Juli nahmen zehn Mitglieder der Schönstatt-Jugend Heiligenstadt an einer Elisabethwallfahrt von Friedrichroda nach Eisenach teil. Am Freitag herrschte bereits ab 16 Uhr reger Betrieb auf dem „Schönstattberg“. Nach dem gemeinsamen Abendessen der 200 Teilnehmer um 20 Uhr begann die Wallfahrt mit einem Grußwort von Diakon Bernhard Lippold. Nach diesen Anregungen durch die Diakonengemeinschaft zogen alle Wallfahrer hinab zum Schönstatt-Heiligtum, wo bereits die Jugend mit ihrem sorgfältig vorbereiteten Abendgebet wartete. Seien wir, wie Elisabeth, die „Caritas Gottes“, so wurden die Wallfahrer während des Anspiels aufgefordert, die Liebe Gottes weiterzugeben.
Am folgenden Samstag war dann um 6.45 Uhr Frühstück, bevor es dann gegen acht Uhr mit Bussen von Friedrichroda nach Creuzburg ging. Es waren 350 Wallfahrer, die sich bei leichtem Regen um neun Uhr von der Kreuzburg – nach einem Grußwort von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke – in Richtung Wartburg aufmachten, wo die Wallfahrer gegen 17.30 Uhr gemeinsam mit dem Weihbischof die Heilige Messe feierten. Dies geschah auf dem Elisabethplan, unterhalb der Wartburg, wo sich das erste Hospiz, welches von der heiligen Elisabeth gegründet wurde, befindet.
So gegen 19 Uhr machten sich dann alle glücklich wieder auf den Heimweg, nicht jedoch ohne vorher eine Rose als Erinnerung und Sendung zu erhalten. So ging für die jungen Wallfahrer aus dem Eichsfeld ein sehr gelungenes Wochenende mit dem Abschlussgottesdienst am Sonntag zu Ende.
Aber eines bewegte viele Teilnehmer noch: Wie kann ich der „Sendung meiner Rose“ im Rahmen meiner Möglichkeiten gerecht werden? Das Symbol des Schönstatt-Heiligtums in Heiligenstadt ist die Rose, um somit ständig an den diakonischen Dienst und das Wirken der heiligen Elisabeth zu erinnern. Die Wallfahrt, so hieß es, wolle neue Anstöße geben und die Menschen wachrütteln für die Nöte unserer Zeit. Es gebe heute viele Möglichkeiten, mit kleinen Rosenwundern ein Zeichen zu setzen. Die Schönstattwallfahrer werden täglich daran denken und dies auch beherzigen.
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