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Während der ganzen Zeit im Zeltlager wurden wir darauf vorbereitet, was uns bei der Olympiade erwarten würde. Wir trainierten die Tage vorher in praktischen Einheiten Bogenschießen und Schwertkampf. Am Freitag war dann Olympiade.
Die Disziplinen waren:
1. Blasrohrschießen
2. Schwertkampf
3. Hindernislauf
4. Bogenschießen
Beim Blasrohrschießen ging es darum Pyramiden aus Plastikbechern
umzuwerfen. Pro gefallenen Becher gab es einen Punkt. Beim
Schwertkampf ging es darum mit Eisenschwertern durch Treffer auf
Schulter und Beine, den Gegner mit drei Punkten zu besiegen. Pro
Treffer gab es einen Punkt. Die Aufgabe des Hindernisläufers war es,
einen Hang hoch zu hechten, welcher von Hindernissen verstellt war.
Oben angekommen ging es mit einem Eimer Wasser wieder bergab. Pro
verschüttetem Liter Wasser gab es 5 Sekunden Zeitstrafe. Das
Bogenschießen wurde nach der Farbe der drei einander umschließenden
Ringe auf der Zielscheibe gewertet.
Gleich nach dem Frühstück ging es am Freitagmorgen los. Als erstes
wurde Blasrohr geschossen. Dann ging es zum Schwertkampf. Dort holte
sich mancher Kämpfer ein paar kleine Verletzungen. Kein Wunder bei den
schweren Waffen. Nach dem “schnellen” Hindernisslauf wurde mit dem
Bogen das Finale ausgeschossen.
Der Gesamtsieger unterlag zwar im Bogen- und Blasrohschießen, konnte
aber durch eine wirklich überragende Leistung im Schwertkampf wieder
ausgleichen. Der Sieg war sehr knapp. Die Olympiade endete mit dem
Mittagessen. Am Abend fand dann die Siegerehrung statt. Als Preis gab
es Schüsseln gefüllt mit Süßigkeiten. Der Sieger bekam natürlich die
größte Schüssel.
Es war ein insgesamt sehr spannender Tag und ich denke ich rede hier
für alle Teilnehmer: “Trotz kleiner Verletzungen hat es sich gelohnt,
denn es hat einfach Spaß gemacht!”
Hier gehts zu den Bildern des Lagers!
Anmerkung der Redaktion:
Der Autor dieses Berichtes von einem Vormittag der diesjährigen
Aktion-Woche (26. Juli – 2. August im Wiesental) heißt Frederik Decker
(14 Jahre, aus Oldenburg). Er war Teilnehmer dieser sehr gelungen
Veranstaltung. An der Action-Woche nahmen Jugendliche aus drei
deutschen SMJ-Regios teil, aus der Regio “Wegweiser” (neue
Bundesländer), aus der Regio “Mitte” (Diözesen Fulda, Trier, Mainz und
Speyer) und aus der Regio “Leuchtturm” (Norddeutschland). Diese Form
der Internationalität hatte es bei einem Zeltlager der SMJ in
Deutschland noch nie gegeben: Wegweisend, wie ich meine!
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