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Erfurt, Domradio.de. Tausende Christen haben am Sonntag in Erfurt der heiligen Elisabeth von Thüringen gedacht. In einem Wallfahrtsgottesdienst auf dem Domplatz bezeichnete Kurienkardinal Walter Kasper die Landgräfin als “wahrhaft ökumenische Heilige”. Bundespräsident Horst Köhler würdigte anschließend die “Standfestigkeit” der Christen in der DDR.
Erfurt, MDR.de. Bundespräsident Köhler hat die aufrechte Haltung vieler Christen in der DDR gewürdigt. Sie hätten damals viel bewegt und viele Bürger ermutigt, sagte Köhler in Erfurt. Dank der Kirchen seien Freiräume entstanden für Bürger, die nicht in das Bild der SED-Funktionäre vom sozialistischen Einheitsstaat gepasst hätten. Aus den Reihen dieser Menschen heraus sei schließlich auch die Bewegung entstanden, die zum Sturz des Regimes geführt habe. Köhler sprach bei einer Feierstunde auf dem Domplatz, mit der eine Wallfahrt zum 800. Geburtstag der Heiligen Elisabeth zu Ende ging. Zuvor hatte Vatikan-Kardinal Kasper an das soziale Engagement der Adeligen erinnert. Durch ihren Einsatz für Arme und Kranke sei Elisabeth eine wahrhaft ökumenische Heilige geworden.
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