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Auf zu neuen Ufern!

Die SMJ Regio Wegweiser ergreift nun auch allmählich geistig von der Klause Besitz

Nach den großen Umstellungen, die die Schönstatt-Mannesjugend in den letzten Wochen und Monaten erfolgreich bewältigt hat, ist es in der letzten Zeit zumindest rein äußerlich wieder ruhiger geworden.

Dank einer Vielzahl helfender Hände gelang es, die Klause von außen und von innen auf Vordermann zu bringen. Für alle Besucher des Kleinen Paradieses sehr gut zu erkennen ist die äußerliche Neugestaltung der Klause mit Wärmedämmung und Schindeln, deren Farbe schon rein optisch die enge Zugehörigkeit zum Bewegungshaus verdeutlicht.

Auch innerhalb der Klause ist viel geschehen. Im Schlafsaal errichteten engagierte und handwerklich begabte SMJ’ler ein Hochbett, durch das der Platz wesentlich besser genutzt wird als dies mit Doppelstockbetten möglich wäre; im Zuge eines Modernisierungswochenendes wurde im Geselligkeitsraum (in Erinnerung an dessen Entsprechung im Jugendhaus Thalwenden gelegentlich auch die „Neue Alte Werkstatt“ genannt) durch nicht minder engagierte und fähige Mitglieder der Schönstattjugend eine Theke aufgebaut.

Zeitgleich mit der äußeren Umbau- und Einrichtungsphase wurde die neue Heimat auch geistig in Besitz genommen. Ein wichtiger Schritt hierzu geschah auf dem vergangenen Kreistreffen des Kreises „Fight Club“; zum einen war es das erste nicht rein auf Arbeit ausgerichtete Treffen, das in der Klause stattfand, zum anderen richteten die Kreismitglieder gemeinsam mit dem Kreisbegleiter Marienbruder Rainer M. Gotter das Hausheiligtum in der Klause ein. Viele alte und wohl vertraute Symbole fanden ihren Platz, darunter auch die alten Jungmännerbanner, die, bewusst oder unbewusst, einen bedeutenden Teil SMJ-Geschichte in sich tragen. Doch nicht nur Altes, sondern auch Neues, und bereits Bekanntes in neuer Anordnung, wurde in das Gesamtbild des Raumes eingefügt. Damit ist es hervorragend gelungen, auch geistig eine Brücke zu schlagen zwischen dem aus Thalwenden Vertrauten, und dem Neuen, das uns jetzt erwartet und herausfordert.

So einiges muss noch getan und geräumt werden; doch bereits jetzt zeigt sich, dass die Klause wohl nie „ganz fertig“ sein wird. Vielmehr ist auch die Klause ein Projekt, das mit den Leuten lebt und wächst, die sich in ihm heimisch fühlen. Wie bereits mit Hochbett und Bartheke geschehen, wird sich auch in Zukunft jeder, der will und kann, in die Gestaltung der Klause mit einbringen, die so ein lebendiges Zeugnis ablegt von der Kreativität, der Lebendigkeit und dem Engagement ihrer Bewohner.

Dass es aber am entsprechenden Engagement in der SMJ nicht mangelt, wird immer wieder deutlich sichtbar. Auf der Regiokonferenz Ende September wurde ein Jahresprogramm mit hohem Selbstanspruch zusammengestellt; bis Weihnachten gibt es noch verschiedene Treffen im Kleinen Paradies, und zu Beginn des kommenden Jahres geht es gleich munter weiter, unter anderem mit der Gründung eines neuen Kreises für 14/15jährige.

Insgesamt ist für die Zukunft der starke Wille nach einer gewissen Perspektivverlagerung erkennbar. In letzter Zeit waren viele Aktionen (beispielsweise das Abschiedsfest, der Umzug, der Einzug, die Regiokonferenz) mehr nach innen gerichtet, auf die Mitarbeiter selbst und auf die eigene Struktur, die eigene Befindlichkeit hin. Für das kommende Jahr ist nun die deutliche Tendenz zu erkennen, mit all den gemachten Erfahrungen im Rücken, mit einer soliden Basis in Heiligenstadt und mit Schönstatt begeisterten jungen SMJ’lern wieder ein Stück weit mehr nach außen zu gehen, die SMJ bekannt zu machen, zum Beispiel im Sommer ein Hundert-Jungs-Zeltlager zu veranstalten.

In diesem Sinne ist also die Klause, um es in den Worten der diesjährigen Pfingsttagung zu sagen, ein bedeutender Teil des sicheren Fundamentes, das die Schönstatt Mannesjugend in der Regio Wegweiser braucht, um nach den Sternen einer neuen Zeit greifen zu können.


Autor: Bernhard Staffa
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Eingestellt am 16. Dezember 2006
Zuerst veröffentlicht in Ausgabe 25, Dezember 2006
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